2017 - ein gemeinsames Anliegen
Seit Jahrzehnten bilden Landwirtschaft und industrielle Produktion die Existenzgrundlage in Sønderjylland-Schleswig, jedoch kann die Region davon allein nicht mehr leben.
Die Produktion an anderen Orten der Welt ist billiger geworden, und die Landwirtschaft kommt aufgrund neuer Technologie mit weniger Mitarbeitern zurecht.
Sønderjylland und Schleswig sitzen in einem Boot: zwei Randgebiete mit einer immer kleiner werdenden Industrie zwischen zwei groβen Kraftzentren, Hamburg-Berlin und Kopenhagen-Århus.
Daher ist die Ernennung Dänemarks als Gastgeberland für die Kulturhauptstadt Europas 2017 eine phantastische Gelegenheit für Sønderborg in Sønderjylland-Schleswig.
Ein Kulturhauptstadtprogramm kann nämlich in der Tat als ein Stadt- und Regionalentwicklungsprogramm betrachtet werden.
Es geht darum, nachhaltige Kulturaktivitäten zu schaffen, von Bürgern für Bürger in Stadt und Region, die auch nach dem Kulturhauptstadtjahr 2017 weiter bestehen werden.
Für Sønderborg ist dies eine einzigartige Gelegenheit, die Chance zu ergreifen und sämtliche Kräfte darauf zu verwenden, dass die vier südjütländischen Kommunen gemeinsam mit der Stadt Flensburg und den zwei Kreisen im alten Schleswig, Kreis Nordfriesland und Kreis Schleswig-Flensburg, ein Kulturhauptstadtprogramm gestalten, das den Bürgern, der Kultur und der Wirtschaft der gesamten Grenzregion zugute kommen kann.















